Kommt Yoga aus Peru? 

Peru, nicht Indien, könnte die Wiege der Yoga-Asanas sein. 

Während die traditionelle Geschichtsschreibung die Ursprünge des Yoga in den alten indischen Texten verortet, deuten archäologische Funde aus dem Norden Perus auf eine viel ältere Tradition körperlicher Übungen hin – lange bevor in Indien komplexe Körperhaltungen dokumentiert wurden.

Im Museo de Arte de Lima (MALI) wird eine der faszinierendsten Figuren der präkolumbischen Zeit ausgestellt: der „Contorsionista von Puamape“, eine Keramikfigur der Kupisnike-Kultur (ca. 1500–200 v. Chr.). Die Figur zeigt einen Menschen in einer extrem verdrehten, akrobatischen Haltung, die erstaunliche Parallelen zu modernen Yoga-Asanas wie Vrschikasana weist. Diese Darstellung prädatiert alle bekannten indischen Darstellungen von Yoga-Stellungen um mindestens 1.500 Jahre.

Die Kupisnike-Kultur blĂĽhte zur gleichen Zeit, in der in Indien ausschlieĂźlich sitzende Meditationshaltungen (z. B. Lotussitz) praktiziert wurden. Dynamische oder akrobatische Körperstellungen sind in indischen Quellen dieser Epoche nicht belegt. 

Der Contorsionista von Puamape wirft daher die Frage auf: Ist Yoga wirklich eine rein indische Tradition? Die archäologischen Funde aus Peru legen nahe, dass die Wurzeln des Yoga viel älter und vielfältiger sein könnten, als lange angenommen.

SamiYoga

Yogastil, der die präkolumbischen Wurzeln (Kupisnike/Peru), anatomisch-gesunden Stellungen und andinischen Musik in dynamische Flows vereint.

Sami in Quechua bedeuted "Lebenskraft", "feine Energie". Sie ist die Energie, die heilt und Ordnung/Gleichtgewicht bringt.

Der Contorsionista von Puamape ist in Lima im Museum MALI zu sehen. 

Hier der "Ruheraum" des Museums MALI, Lima, 2026.

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